Gemuffter Stahlrahmen

Der "rohe" Rahmen
Der „rohe“ Rahmen

Das Fahrradbau-Projekt startete mit dem Versuch den Rahmen mit Sandpapier vom alten Lack zu befreien. Eine langwierige und anstrengende Arbeit. Aber spätestens an den Muffen und anderen filigranen Verarbeitungen, wie zB Rahmennummer und manchen Ecken und Rundungen war mit dem Sandpapier schluss. Da war schon klar, dass da andere Arbeitsmittel zum Einsatz kommen müssen. Sandstrahl wäre hier die erste Wahl gewesen, ggf. auch eine chemische Entlackung. Als ich dann überschlug, wieviel ich dann wohl für Lack, Grundierung, Entroster, etc. ausgeben müsste, und den zeitlichen Aufwand, sowie den fehlenden Platz um diese Arbeiten durchzuführen, bedachte, kam ich zum Ergebnis, es wäre besser den Rahmen vom Profi bearbeiten zu lassen.

Besonders hinsichtlich der Qualität entschied ich mich dafür den Rahmen und die Gabel pulverbeschichten zu lassen. Dafür kamen zwei Werkstätten für mich in Frage. Eine Behindertenwerkstatt in Schleswig-Holstein und die Firma Otedo in Kassel. Dank eines Sonderangebotes entschied ich mich für die Firma Otedo, nicht zuletzt deshalb, weil diese Firma auch in Köln eine Niederlassung besitzt.

Die überflüssigen Teile vom Rahmen wurden dann bei einer Kölner Fahrradwerkstatt entfernt. Das Tretlager muss besonders hartnäckig gewesen sein. Als ich den Rahmen und die Gabel am 24. 7. 2015 dann abholte, brachte ich ihn sofort zu Otedo, wo ich mich dann für die Farbe Graphite Black mit Feinstruktur entschied.

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Ein letztes Foto im alten Zustand

Die Bearbeitung wird etwa 3 oder 4 Wochen dauern. Ich bin sehr gespannt, wie der Rahmen aussehen wird.

Dies & Das